Natürlich soll nicht versäumt werden, noch einmal in kurzen Worten auf die Mitgliederversammlung des Vereins am 24. September zurückzublicken. Vorab: Viel Berichtenswertes gab es an diesem Tage nicht. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es eigentlich nur über das „normale Tagesgeschäft“ zu berichten gab.
Alle auf der Tagesordnung aufgelisteten Themen konnten schnell abgehandelt werden. Der Vereinsvorsitzende Karl-Wilhelm Gobrecht begrüßte pünktlich um 15 Uhr insgesamt 16 anwesende Personen auf dem Carport des Vereinslokals Gasthaus „Zur Post“, die bereits während der Versammlung an Kaffee und Kuchen, natürlich aber auch an diversen Kaltgetränken genießen konnten. Nach dem anfänglichen Gedenken an ein verstorbenes Mitglied wurden unmittelbar die weiteren Tagesordnungspunkte besprochen. Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung, sämtliche Rechenschaftsberichte des Vorstandes sowie der Bericht der Kassenprüfer wurden ohne Einwände oder Rückfragen einstimmig angenommen. Auch der Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2021, die Kassenprüfer Gerald Beulke nach dem Vortrag seines Berichts beantragte, wurde einstimmig beschlossen.
Da sowohl die Vorstandswahlen als auch die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft auf die im Februar 2023 geplante Mitgliederversammlung verlegt wurden, gab es an diesem Tage nicht viel Berichtenswertes. Der 1. Vorsitzende gab noch einen Überblick über die anstehenden Aktivitäten im Jahr 2022 und nannte abschließend den Termin für die Mitgliederversammlung am 10. Februar 2023.
Als einen Punkt seiner Ausführungen unter „Verschiedenes“ stellte der Vereinsvorsitzende die Ideen des Vorstandes für eine dringend notwendige Beitragsanpassung vor. „Nach 42 Jahren ohne eine einzige Beitragserhöhung sind wir in unseren finanziellen Möglichkeiten mittlerweile dermaßen eingeschränkt, dass inzwischen nur noch die am dringendsten notwendigen Arbeiten erledigt werden können“, so der Vorsitzende.
Allerdings gibt es nach dem neu angedachten Beitragsmodell für alle Mitglieder sogar die Möglichkeit, den jeweiligen Jahresbeitrag im besten Fall sogar unter den derzeitigen Beitragssatz zu senken. Wer sich nämlich im etwas größeren Rahmen aktiv an den Arbeitsmaßnahmen beteiligt, dem winkt im jeweiligen Folgejahr eine Beitragssenkung von bis zu zwanzig Prozent. Eine solche Maßnahme würde dem Verein dann zwar keine Mehreinnahmen in die Vereinskasse bringen, stattdessen könnten aber weitere dringend anstehende Renovierungs- und Arbeitsprojekte an der Tennisanlage in Angriff genommen werden.
Alle anwesenden Mitglieder waren sich einig, dass dieses eine faire Lösung sein kann, die dem Verein in den kommenden – und sicherlich nicht einfachen – Jahren entscheidend weiterhelfen kann. Der Vorsitzende schloss die Diskussion mit der Ankündigung, dass der Entwurf für eine Neufassung der Beitragsordnung allen Mitgliedern zusammen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugesandt wird.
Nach dem Ende des offiziellen Teils gab es für alle Mitglieder eine weitere Neuerung: Neben dem „frisch Gezapften vom Fass“ war ein Büffet mit Eichsfelder Wurstspezialitäten aufgebaut worden, das dann auch den entsprechend guten Zuspruch fand. Offensichtlich gefiel dieses Arrangement einigen Mitgliedern dermaßen gut, dass die „After-Show-Party“ dieser Mitgliederversammlung zu einer der längsten in der Vereinsgeschichte geriet: Erst um 23.00 Uhr gingen auf dem Carport die Lichter aus …
