„Ehrenamt überrascht“ Werner Haffner

Mehr als dreißig Kinder, Jugendliche und deren Eltern bildeten am 9. Mai auf der Terrasse des Tennis-Club Sudershausen einen würdigen Rahmen für die Ehrung von Werner Haffner, der im Rahmen der Aktion „Ehrenamt überrascht!“ des Landessportbundes Niedersachsen ausgezeichnet wurde. Um das Geheimnis um die Ehrung zu wahren, nutzte der Verein die Auftaktveranstaltung zum Kinder- und Jugendtraining für die Freiluftsaison 2026.

Wie schon im Vorjahr war es erneut Jens Lawrenz, der stellvertretende Vorsitzende des Kreis-Sportbundes Northeim-Einbeck, der die Ehrung in seiner betont lockeren Art vornahm. Auch diesmal war der Grundgedanke, dass die zu ehrende Person absolut ahnungslos war, voll aufgegangen, denn der Vereinsvorstand hatte Werner lediglich gebeten, als Helfer bei der Veranstaltung tätig zu sein. Jens Lawrenz gratulierte im Namen des Kreissportbundes Northeim-Einbeck und des Landessportbundes Niedersachsen dem treuen und verlässlichen Helfer des Vereins“ und überreichte ihm die persönliche Urkunde sowie verschiedene Ehrengaben.


Werner Haffner ist seit mehr als 35 Jahren Mitglied im Verein. Vom ersten Tag seiner Mitgliedschaft an ist er immer verlässlich zur Stelle, wenn irgendwo und in irgendeiner Form Hilfe benötigt wurde. Dabei ist er nie der Mensch gewesen, der sich in den Vordergrund spielt – Werner beeindruckt durch seine ruhige und bescheidene Art.

Seien es Arbeiten an der Tennisanlage oder auf den Tennisplätzen, sei es die aktive Teilnahme an Turnieren der verschiedensten Art, sei es als verlässliches Mitglied unserer Seniorenmannschaft bei den Spielen um den Rhumepokal oder sei es als Helfer bei sonstigen Veranstaltungen: Wenn man ihn braucht, ist Werner verlässlich da!

Trotz seines inzwischen nicht mehr ganz so jungen Alters trifft man ihn noch immer auf dem Tennisplatz an. Zwar nicht mehr ganz so häufig wie früher, aber hin und wieder schwingt er den Schläger und treibt den gelben Filzball übers Netz. Was ihn im Spiel auszeichnet, sind seine stoische Ruhe, mit der er schon so manchen Gegner aus dem Konzept gebracht hat. Schimpfen oder sogar den Schläger werfen ist nicht seine Art. Seine jahrzehntelange Erfahrung erlaubt es ihm, auf dem Tennisplatz bei Doppel- und Mixed-Spielen mit einem minimalistischen Bewegungsradius auszukommen, um dann seine stärkste Waffe auszuspielen und den Gegner endgültig zu demoralisieren: Werner spielt die mit Abstand höchsten Überkopfbälle! Und er spielt sie konsequent bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

Auch in anderen Bereichen ist Werner auf dem besten Wege, zur „Vereinslegende“ aufzusteigen. Dank seiner jahrelangen Erfahrung kann niemand die Sichtblenden an den Maschendrahtzäunen rund um die Tennisplätze so präzise und exakt aufhängen wie er. Ein Umstand, der allerdings auch zum Nachteil geraten kann. Denn in letzter Zeit hört man immer öfter den Satz „Das muss Werner machen, denn keiner kann das so gut wie er!“

„Diese und viele weitere Kleinigkeiten machen Werner Haffner zu einem wichtigen Bestandteil in unserer Tennisgemeinschaft. Er ist da, wenn er gebraucht wird, er macht um seine Arbeit nicht viel Aufhebens – und darum hat er die für ihn überraschende und hoffentlich auch erfreuliche Ehrung redlich verdient!“, ergänzte Vereinschef Karl-Wilhelm Gobrecht und überreichte ihm im Namen der Mitglieder ein weiteres Präsent als Dank für sein Engagement. Unser nachfolgendes Bild zeigt Werner Haffner inmitten der Schar seiner Gratulanten, die der Auszeichnung den würdigen Rahmen verliehen..

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